Donnerstag, 5. Juli 2007

Im Vorbei(p)flug

Es ist immer wieder spannend zu raten welcher Staatsgast in Berlin weilt, wenn die Formationen direkt unter unserem Bürofenster, die gesamte Straßenbreite blockierend, vorbeirauschen. Ein schneller Blick auf die Formation - je mehr Motorräder, desto wichtiger der Staatsgast - ein zweiter Blick auf den Stander am folgenden Auto, tja, was mag das wohl für ein Land sein? So wie ich es im schnellen vorbeifahren mitbekommen habe, ist es wohl Namibia. Wer immer auch gerade in Berlin weilt.

Im Vorbei(p)flug ...

Donnerstag, 28. Juni 2007

Abi 2007

Es ist geschafft, 13 Jahre Schule sind vorbei, ein neuer Abschnitt beginnt. Heute war Zeugnisausgabe in Berlin. Wir waren auch dabei - in der Ellen-Key-Oberschule in Friedrichshain. Bis wir nach Berlin kamen waren uns Oberschulen eher unbekannt, aber die Wahl der Schule hat sich im nachhinein als glücklich erwiesen.

Sara hat die richtigen Leute kennengelernt, hat sich engagiert und eingebracht und dafür gab es heute die Belohnung in Form eines Abizeugnisses mit einer Note 2,5. Wir waren stolze Eltern und Sara hat in der Abschlussrede der Schüler die letzten 3 Jahre in 30 Worte zusammengefasst. "Lautes Lachen" war dabei ein zentrales Element. Neben dem unvermeidlichen Stress, war es also auch eine schöne Zeit.

Wir wünschen unserer Tochter alles Gute, möge alles Gelingen was sie sich vornimmt und alle Wünsche in Erfüllung gehen, die sie sich erträumt. Wir werden versuchen unseren Teil dazu beitragen. Glück auf.

Geschafft, 13 Jahre Schule vorbei.
V.l.n.r.: Sebastian, Norma, Sara (mit Hut), Franzi, Dani, Katharina und Sabaheta.

Fasten your seat belts

Seit ein paar Tagen kann man in Berlin - zumindest in und um Friedrichshain - in Strassenbahnhaltestellen die neue, blaue Bestuhlung der künftigen O2 Arena testen. Neben den klassischen Gittersitzen finden sich jetzt auch blaue Klappstühlchen.

Nach einem ersten Probesitzen habe ich allerdings festgestellt, dass XXL Menschen hier möglicherweise ein kleines Problem haben könnten: Der Sitz ist eher S bis M. Es ist nicht anzunehmen, dass hier Sitze Verwendung finden, wie zur Zeit am Alex vor dem Cubix einer zu sehen ist. Der hat auch eher XXXXXL ;-)

Nachtrag: Die Sitze sind schon wieder abgebaut. Merkwürdig. Jetzt gibts also nur noch den großen am Alex.

Probesitzen in BErlin

Mittwoch, 27. Juni 2007

Alphatiere für Berlin

Seit gestern sucht Sony Bilder von Berliner Alphatieren. Also Menschen, die man als "Alphatiere" bezeichnen würde. In der Natur spricht man von "Alphamännchen" glaub ich. Gibts in Berlin nur eins: Klaus Wowereit. Obwohl ..... :-)

Na jedenfalls kann man sich in der Pyramide am Potsdamer Platz eine Sony SLR ausleihen, die zufällig auch "Alpha" heisst und zu Exkursionen durch Berlin aufbrechen, teilweise sogar mit "Guided Touren" zu Berliner "HotSpots" wie Kreuzberg oder Ku'damm.

Der Potsdamer Platz verwandelt sich auch immer mehr in einen Hotspot. Dauernd wird irgendetwas aufgebaut und bietet eine fotogene Kulisse in der interessanten umliegenden Architektur. So wie hier.

Sony Pyramide am Potsdamer Platz

Mehr zum Thema gibts unter https://www.sony.de/berlineralphatiere

Samstag, 23. Juni 2007

Böttger 2.0

Heute Abend um 19.59 Uhr sind wir zum zweiten Mal Großeltern geworden. Ist das nicht schön ;-) In einer Zeit, wo von Kindern nur als Belastung gesprochen wird, wo Eltern lange abwägen, ob sie sich diesen Stress antun wollen, gibt es immer noch welche die diesen Schritt einfach wagen.

Im Tagesspiegel vom Sonntag ist ein schöner Artikel von Thees Uhlmann, dem Frontmann von Tomte, der im April diesen Jahres Vater geworden ist. Im Artikel mit dem Titel "Von Windeln verweht" beschreibt er den Alltag mit Kleinkind und gipfelt in der Erkenntnis: "Ich gebe zu, ein Kind zu haben, ist zu 90 Prozent der Himmel. Aber zu zehn Prozent ist es die gottverdammte Hölle."

Da wir auch zweimal diese Erfahrung machen konnten, ist dem nichts hinzuzufügen. Alle guten Wünsche nach Hattersheim zum neuen Erdenbürger Colin und seinen Eltern. Sobald ein Bild mit offenen Augen eintrudelt, werden wir es selbstverständlich an dieser Stelle zeigen.

Neuer Erdenbürger: Colin Böttger

Samstag, 16. Juni 2007

Klingende Quadrate

Zur 400 Jahrfeier zieht Mannheim mit einer Kunstinstallation durch Deutschland. Zur Zeit steht der Multimediawürfel noch bis zum 21.6. in Berlin am Potsdamer Platz. Laut Eigenwerbung präsentiert sich die Stadt mit dem "Klang der Quadrate" quadratisch, musikalisch und erfinderisch. Klingt fast wie ein bekanntes Schokoquadrat.

Im Würfel gibt es einen Geburtstagssong: "MEINEWELT" - ein Stück, das von vielen Musikern der Stadt gemeinsam komponiert wurde. Den Song kann man im elektrischen Klanglabor des Multimedia-Würfels selbst bearbeiten und nach seinen eigenen Rhythmen gestalten.

Sonst kennt man ja Mannheim eher als Industriestadt und als Hort für Menschen mit einem sehr gewöhnungsbedürftigen Dialekt. Die bekannteste Vertreterin dieses Dialektes - Joy Fleming - gab auch Freitag Abend ein Konzert im Würfel, was - nach anderen Berichterstattern - von den Berlinern begeistert aufgenommen wurde. Da es am Potsdamer Platz war, waren es aber vermutlich eh nur Touristen aus Süddeutschland ;-) Also, Mix it Baby.

Ein Würfel wirbt für Mannheim
Mehr dazu unter: www.klangderquadrate.de

Mittwoch, 13. Juni 2007

Zeit das sich was dreht

Diesmal hats endlich geklappt. Nachdem wir 2003 das Konzert in der Waldbühne noch vor dem Beginn völlig durchnässt und durchfroren verlassen hatten - wir konnten nicht mal einen Blick auf Grönemeyer werfen - saßen wir diesesmal im Olympiastadion auf der Haupttribüne gut geschützt vor etwaigen Regengüssen.

Mit etwas Unlust zum Konzert gefahren - wir hatten die Karten schon ein gutes dreiviertel Jahr - dann aber nach den ersten Mitsingern doch wieder auf den Geschmack gekommen. Wir kennen Grönemeyer seit seinen Anfängen in den frühen 80ern. Zuerst noch umsonst auf dem Frankfurter Römer bei den Ostermärschen, später dann bei kleinen Konzerten im Frankfurter Volksbildungsheim mit vielleicht 1000 Besuchern. Nichts gegen die Gigantonomie von heute.

Netterweise bleibt Grönemeyer bei den Eintrittspreisen in vertretbaren Regionen, rund 50 Euro für eine Karte ist in Ordnung. Das Konzert hat uns dann super gefallen. War eine angenehme Mischung zwischen Alt und Neu. Bei den bekannteren Sachen war zwar das Mitsingen auch manchmal schwierig, da alles etwas "umarrangiert" war, aber klappte dann schon. Da uns die neuen Sachen noch nicht so bekannt waren, hatten wir auch mal Verschnaufpause und konnten sitzen und zuhören.

Der Sound in Stadien wie immer nicht das Optimale, aber das ist bei Grönemeyer eh nicht so wichtig, sein "Geknödel" kann man auch bei besserer Akustik nicht immer verstehn ;-) Uns hat es sehr gut gefallen und fast drei Stunden Konzert ist heute auch nicht alltäglich. Beim Tagesspiegel hat man wohl gelost wer zum Konzert gehen muss, zumindest klingt die Kritik so, als hätte es einen getroffen, der nicht wirklich da hinwollte.

Quelle: flickr.com: Harald [ha75]
(Quelle: flickr.com, Harald [ha75])

Freitag, 8. Juni 2007

Konichiwa Mr. Miyagi

Sommer im "Comenius Eck" in Friedrichshain ist immer auch Party. Nach der letzten Session im Frühjahr gab sich am Freitag Tim Eckert wieder die Ehre. Diesmal offiziell mit Prince "The Harp" als Special Guest. Die Gäste im Innenraum der Kiezkneipe waren anfänglich spärlich vertreten, dafür war draußensitzen umso beliebter. Kein Wunder bei Temperaturen um die 30 Grad selbst gegen 20 Uhr.

Keine Angst vor Hitze hingegen hatte Mr. Miyagi, mit bürgerlichem Namen Peter Kress, der als Grillmeister für das leibliche Wohl der Gäste zu sorgen hatte. Peter ist seit einiger Zeit die Geheimwaffe für Essen, wenn erwartungsgemäß viele Gäste kommen und das Essen aus der Küche zu lange dauern würde. Außerdem wäre es eine Strafe für Wilma oder Ariane, denn in der Küche soll es nach unbestätigten Gerüchten im Sommer mindestens 50 Grad haben. Zumindest sehen die Köchinnen, wenn Sie mit Essen erscheinen aus, als wären sie gerade einem Fichtennadelaufguss bei 90 Grad entronnen.

So sorgt Mr. Miyagi - der Name stammt übrigens vom weisen Mentor in Karate Kid - dafür, dass die Gäste neben den Getränken immer etwas frisches vom Grill bekommen. Garniert wird das Ganze mit diversen Salaten und leckeren Soßen. Wenn der Absatz stockt wird auch mal direkt am Tisch für weiteren Verzehr geworben. Wer kann da schon nein sagen. Und wer jetzt noch wissen will, warum er diesen Namen bekommen hat, schaut sich einfach das folgende Bild an.

Mr.Miyage, aka. Peter Kress
Keine Angst, der tut nur so ;-)

Sonntag, 3. Juni 2007

Tag der offenen Tore

Heute habe ich mich schlau gemacht, mit was ich eigentlich so täglich in Berlin unterwegs bin. Es ist in der Regel Rot/Gelb mit einem schwarzen kleinen Strich zur horizontalen Trennung: Die S-Bahn Berlin. S-Bahnen sind in heutigen Großstädten kaum noch wegzudenken, wer es nicht glaubt soll halt mal in europäische Städte fahren wo es keine gibt, z.B. nach Rom.

Den Luxus einer nicht nur nach innen gerichteten S-Bahn, wie z.B. in Frankfurt (wo ich vorher gewohnt habe) oder Stuttgart und München, sondern auch einer Ringbahn ist wohl einzigartig auf der Welt. Das nervigste an Frankfurt war immer, zuerst ins Zentrum zu müssen, um von dort wieder nach aussen fahren zu können. Echte Zeitverschwendung.

Auch die Ticketpreise - die ja immer wieder mal Stein des Anstosses sind - lassen sich im Vergleich sehen. Für den Betrag von 2.10 € für AB oder 2.70 für ABC kommt man in Frankfurt nicht mal über die nächsten drei Bahnhöfe. Ach, allein die Zonenregelung. Echtes Schlaraffenland gegen die Wabenfanatiker anderer Städte. Wenn das mal kippt, wäre ich echt sauer.

Aber zurück zum Thema: In Erkner war heute "Tag der offenen Tore" und für einen Obulus von 2€ - inklusive Führung und Fotoerlaubnis - wurde man durch die Geschichte der Berliner S-Bahn geführt. Hervorragend restaurierte S-Bahnen von 1924 bis heute stehen dort aufgereiht in der Halle und die Führung durch ein Vereinsmitglied war hervorragend. Das muss man hervorheben, das alles wird in ehrenamtlicher Arbeit durch den "Verein Historische S-Bahn" erledigt. Echte Enthusiasten. Vielen Dank für diesen interessanten Einblick.

Beifall am Ende der Führung

Verdienter Beifall am Ende der Führung durch meine Enkeltochter Denise

Link: https://www.hisb.de/
Link: https://www.s-bahn-berlin.de/

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Kommentare

Berlin Warschauerstraße...
Schöne Vorher-Nachher-Bilder. Wohne selber gleich um...
ISTQB (Gast) - 21. Jun, 09:54
Falsch
Es ist kein Seeadler auf dem Bild
JiggZ (Gast) - 11. Dez, 10:33
John
I really like your writing style, good information,...
Smithk712 (Gast) - 3. Jul, 15:00

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Zuletzt aktualisiert: 21. Jun, 09:54

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