Samstag, 3. März 2007

Zwischen Lachen und Weinen

Möwe im LandeanflugHeute war es also so weit, seit 30 Jahren sind wir auf den Tag verheiratet. Eine lange Zeit, die wir beim Abendessen - und weit darüber hinaus - noch mal Revue passieren liessen. Es ist viel passiert, Entscheidungen wurden getroffen, die bestimmte Ereignisse nach sich zogen.

Was wäre gewesen, wenn manche Entscheidungen anders ausgefallen wären, säßen wir dann auch an diesem Wochenende zusammen in Usedom um unseren 30sten Hochzeitstag zu feiern? Fragen, auf die es keine Antworten gibt.

Man muss sich eben immer wieder entscheiden ohne zu wissen, wohin die Weiche sich bewegt, oder was dahinter liegt. Das nennt sich Leben und ist nach wie vor spannend. Daher haben wir dann beim Prosecco entschieden, die nächsten 30 Jahre auch noch zusammen zu verbringen. Glück auf.

Freitag, 2. März 2007

Flucht aus Berlin

Die Tauchglocke an der Seebrücke in ZinnowitzHeute morgen sind wir für's lange Wochenende nach Usedom geflüchtet. Knapp 3 Stunden haben wir gebraucht, um mit dem Zug von Berlin aus Zinnowitz auf Usedom zu erreichen. Das Wetter hat uns allerdings verfolgt.

Eigentlich ist es egal wo man im Moment hinfährt, das Wetter ist überall eher durchwachsen. Wir waren aber noch spazieren bis auf die Seebrücke. Dort gibts sogar eine Tauchglocke. Ist allerdings geschlossen. Nebensaison.

Anschließend waren wir auf'n Kaffee in der MS Libelle. Lecker Apfelstrudel und Rote Grütze mit Blick auf die Ostsee. Leider alles grau in grau. Morgen soll's etwas besser werden. Mal sehn. Morgen ist 30. Hochzeitstag und Mondfinsternis :-)

Sonntag, 25. Februar 2007

Der Kiez lebt

Prinz und Tim bei einer Jamsession im Comenius-Eck in FriedrichshainDer gemeine Berliner ist ja nicht sehr flexibel was die Mobilität angeht. Es gibt zwar jeden Tag eine schier unendliche Anzahl von Veranstaltungen in Berlin, aber am Liebsten ist es dem Kiezberliner, wenn die Veranstaltungen zu ihm kommen.

So dann auch am Freitag, in unserer Stammkneipe dem Comenius-Eck (Gruß an Wilma und Ariane), wo Tim Eckert sein Programm zwischen Blues und Rock dem zahlreich erschienen Publikum nahebringen wollte.

Den Bluesstücken verweigerte sich das Publikum zuerst mit hartnäckigem "Schwätzen". Es wurde wohl eher als Hintergrundmusik aufgenommen, die ja sonst auch immer läuft. Das änderte sich zum einen, als der Blues in Rock überging und zum anderen als Prinz "The Harp" dazustieß und die beiden sich in einer Jamsession gegenseitig anstachelten. Super.

Die Stimmung steigerte sich dann kontinuierlich und als Tim und Prinz um halb drei mit "Dreamer" von Ozzy Osborne das Ende einläuteten, war wieder mal klar geworden, was Berlin von anderen Städten unterscheidet.

Sonntag, 18. Februar 2007

Ein Hauch von Frühling

Das Badeschiff in Treptow noch in seiner WinterverkleidungDas erste Wochenende in Berlin mit fast frühlingshaften Temperaturen (zumindest suggeriert das das Thermometer auf unserem Balkon). Draussen ist es dann doch noch recht frisch, auch wenn in windgeschützten Ecken die Sonne schon richtig wärmen kann.

Auf unserer Spreetour - vom Universalufer über die Twintowers zurück nach Kreuzberg - kommen wir auch am Treptower Badeschiff vorbei. Trotz frühlingshaftem Drumrum immer noch mit der Winterhaube. Wie in Berlin üblich - sowie die Sonne scheint - sind Heerscharen von Menschen unterwegs, alle sonnenhungrig ;-)

P.S.: Den goldenen Bären bei der Berlinale hat ein Film aus der Mongolei gewonnen. Nach den Ausschnitten von gestern Abend eine ziemlich ungemütliche Gegend, jedenfalls ungemütlicher als Berlin, wollja.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Klimakatastrophe abgewendet - Schneechaos in Berlin

Fahrrad unter Schneedecke in BerlinEntwarnung! Trotz hoher Verkaufszahlen von Porsche Chayennes und Audis Q7 - in Städten besonders beliebt und auch total wichtig - ist das Klima auf dem rechten Weg. In Berlin hat es mächtig geschneit - zumindest für Städter - und hat allen Auguren des Untergangs den Wind aus den Segeln genommen. Von wegen Klimaerwärmung, alles Panikmache.

Zu allem Elend sind auch noch die einzigen Verkehrsmittel mit Null CO2 Ausstoss am stärksten beeinträchtigt, wogegen Besitzer besagter Karossen nur einmal am Scheibenwischer drehen müssen (haben die überhaupt noch sowas triviales?) Na egal.

Mittwoch, 7. Februar 2007

The Stars come out at Night

Filmplakate zur Berlinale rund um den Potsdamer PlatzFebruar - Berlinale - Zeit der Cineasten und der Stars und Sternchen. Wie jedes Jahr im Winter - im Moment ist es sogar wirklich etwas winterlich (Minusgrade) - ist Berlin das Mekka der Filmschaffenden und Künstler.

Wir vor jeder Berlinale wird gemunkelt welcher Hollywoodstar dieses Jahr den Weg auf den roten Teppich zu Dieter Koslick finden wird, um dem Glanz Berlins das entscheidende i-Tüpfelchen aufzusetzen. Aber - und das ist das Schöne - die Hauptrolle für die Berliner spielen eben die Filme und - wie sagt unser Regierender immer gerne - "Das ist auch gut so".

Sonntag, 4. Februar 2007

Durch die Wüste, durchs wilde Brandenburg

Nach intensiverer Zeitungslektüre muss ich die Prognose wesentlich korrigieren. So widersinnig es auch klingt: Auch wenn die Meeresspiegel steigen, heisst das nicht automatisch viel Wasser. Im Gegenteil.

Für das Berliner Umland - sprich Brandenburg - wird durch ausbleibende Regenfälle eine regelrechte Versteppung, bis hin zu wüstenartigen Verhältnissen vorausgesagt. Berlin liegt zukünftig also eher nicht direkt am Meer, könnte aber durchaus einen rund 250 Kilometer langen Strand bekommen. Die Berliner "Strandbars" hätten damit auch eine ganz andere Akzeptanz.

Die Reste des Bundespressestrandes, verlassen im Februar 2007

Freitag, 2. Februar 2007

Berlin hat mehr Brücken als Venedig

Der Berliner Hauptbahnhof im Sonnenuntergang mit der Spree im Vordergrund.Das ist eine Binsenweisheit, die jeder Berliner Fremdenführer gerne den Touristen mit auf den Weg gibt.

Nach der heute veröffentlichten Klimastudie könnte Berlin allerdings auch bald so tief im Wasser stehen wie Venedig und vielleicht sogar Küstenstadt werden.

Bis es soweit kommt, dauert es zwar mindestens noch 100 Jahre - so die Forscher - allerdings ist das ja nun wirklich keine Ewigkeit. Es wird Zeit etwas zu unternehmen, nicht nur die Regierungen, sondern jeder von uns. Mich wird es sicher nicht mehr betreffen, mein Enkelkind vielleicht, dessen Kind aber ziemlich sicher.

Die Verantwortung liegt also bei uns. Reduzieren wir jeder unseren CO2 Footprint, vielleicht schaffen wir die Klimawende.

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Kommentare

Berlin Warschauerstraße...
Schöne Vorher-Nachher-Bilder. Wohne selber gleich um...
ISTQB (Gast) - 21. Jun, 09:54
Falsch
Es ist kein Seeadler auf dem Bild
JiggZ (Gast) - 11. Dez, 10:33
John
I really like your writing style, good information,...
Smithk712 (Gast) - 3. Jul, 15:00

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Zuletzt aktualisiert: 21. Jun, 09:54

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