Zwischen Lachen und Weinen
Heute war es also so weit, seit 30 Jahren sind wir auf den Tag verheiratet. Eine lange Zeit, die wir beim Abendessen - und weit darüber hinaus - noch mal Revue passieren liessen. Es ist viel passiert, Entscheidungen wurden getroffen, die bestimmte Ereignisse nach sich zogen. Was wäre gewesen, wenn manche Entscheidungen anders ausgefallen wären, säßen wir dann auch an diesem Wochenende zusammen in Usedom um unseren 30sten Hochzeitstag zu feiern? Fragen, auf die es keine Antworten gibt.
Man muss sich eben immer wieder entscheiden ohne zu wissen, wohin die Weiche sich bewegt, oder was dahinter liegt. Das nennt sich Leben und ist nach wie vor spannend. Daher haben wir dann beim Prosecco entschieden, die nächsten 30 Jahre auch noch zusammen zu verbringen. Glück auf.
wishbringer56 - 3. Mär, 19:49

Heute morgen sind wir für's lange Wochenende nach Usedom geflüchtet. Knapp 3 Stunden haben wir gebraucht, um mit dem Zug von Berlin aus Zinnowitz auf Usedom zu erreichen. Das Wetter hat uns allerdings verfolgt.
Der gemeine Berliner ist ja nicht sehr flexibel was die Mobilität angeht. Es gibt zwar jeden Tag eine schier unendliche Anzahl von Veranstaltungen in Berlin, aber am Liebsten ist es dem Kiezberliner, wenn die Veranstaltungen zu ihm kommen.
Das erste Wochenende in Berlin mit fast frühlingshaften Temperaturen (zumindest suggeriert das das Thermometer auf unserem Balkon). Draussen ist es dann doch noch recht frisch, auch wenn in windgeschützten Ecken die Sonne schon richtig wärmen kann.
Entwarnung! Trotz hoher Verkaufszahlen von Porsche Chayennes und Audis Q7 - in Städten besonders beliebt und auch total wichtig - ist das Klima auf dem rechten Weg. In Berlin hat es mächtig geschneit - zumindest für Städter - und hat allen Auguren des Untergangs den Wind aus den Segeln genommen. Von wegen Klimaerwärmung, alles Panikmache.
Februar - Berlinale - Zeit der Cineasten und der Stars und Sternchen. Wie jedes Jahr im Winter - im Moment ist es sogar wirklich etwas winterlich (Minusgrade) - ist Berlin das Mekka der Filmschaffenden und Künstler. 
Das ist eine Binsenweisheit, die jeder Berliner Fremdenführer gerne den Touristen mit auf den Weg gibt.